Thailand Thailand Bericht Nr. 2

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Thailand Bericht Nr. 2

Apr 2016 12 11:39

Beitrag #1 von sanuk-1 สนุก » 12.04.2016, 11:39

Thailand, das Feinschmeckerparadies

Die thailändische Küche gilt nicht nur als eine der besten der Welt, sie ist auch außerordentlich bekömmlich. Die Küche einer Nation spiegelt auch die Kultur und die Persönlichkeit ihrer Menschen wieder. Die farbenprächtigen Feinheiten der Thai-Gerichte zeigen, dass die Thais Menschen voller Freude und einem Verständnis für natürliche Schönheit sind. Über die Jahre ist die thailändische Küche von vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst worden, und die Küchen anderer Kulturen haben oft ihren Weg in die Gerichte gefunden. Das hat denen aber nicht geschadet, sondern sie eher noch einmaliger gemacht. Zum Beispiel sind zahlreiche Speisen und Gewürze aus Indien und dem restlichen Asien übernommen worden, jedoch mit thailändischen Zutaten und Geschmacksrichtungen.
Die Thaiküche ist in ihrer Vielfalt einfach grenzenlos. Da gibt es cremige Curries, garniert mit Kokosnuss, wundervolle Seafood-Gerichte und viele verschiedene Arten frischen Gemüses. Chilli und Kräuter werden reichlich verwendet, um den Speisen Würze und Feuer zu verleihen. Eines der berühmtesten thailändischen Gerichte, und auch bei Ausländern sehr beliebt, ist Tom Yam Gung, eine würzige Garnelensuppe. Manchen Leuten ist sie ein wenig zu scharf, aber thailändische Köche sind immer bereit, ihre Gerichte etwas zu entschärfen, um ausländischen Zungen entgegenzukommen.
Zu den beliebten Curries gehört auch der berühmte grüne Curry, für den viel Kokosmilch verwendet wird, Kang Som, eine sauere Suppe mit Tamarindenpaste sowie Tom Kha Gai, in Kokosmilch und Galangal gekochtes Huhn. Dies hat einen einmaligen Geschmack durch die Vermischung von süssen und scharfen Gewürzen.
Ein beliebtes Gericht ist „Phad Thai“. Es besteht in erster Linie aus Nudeln, vermischt mit einer Vielzahl von Zutaten, die einen schmackhaften heissen Snack ergeben. Thais geben gerne noch getrocknete Shrimps und Zwiebeln dazu und essen es dann zusammen mit speziellen anderen kleinen Gerichten. Leicht und schnell zu kochen, ist es doch schmackhaft und macht satt. Es ist das ideale Gericht für Leute, die es eilig haben.
Die verschiedenen Landstriche Thailands haben natürlich auch ihre eigenen speziellen Gerichte, für die besondere Zutaten und Kochmethoden verwendet werden. Der Isaan, der Nordosten Thailands, ist berühmt für seinen Klebereis, seine gegrillten Hühner und scharfen Salate.
Som Tam, der wohlbekannte Papaya-Salat, ist vielleicht am berühmtesten. Grüne Papayas werden in einem Mörser zerstampft, zusammen mit Chilli, getrockneten Shrimps, Fischsosse, Zitronensaft, Tomaten, grünen Bohnen und Palmzucker. Dieses oft sehr feurige Gericht ist beliebt im ganzen Land und wird in Bangkok an jeder Strassenecke verkauft.
An jeder Ecke dampft und brutzelt es in kleinen Kneipen. Fliegende Händler verkaufen gegrillten Tintenfisch, Fleischspießchen oder auf Eis gekühltes Obst. Fahrbare Garküchen parken am Straßenrand, ein paar Hocker und Tischchen stehen auf dem Gehsteig, und fertig ist das Open-Air-Restaurant. Überm fauchenden Gaskocher oder über Holzkohle wird im Handumdrehen ein köstliches Essen zubereitet: Nudelsuppe mit Huhn oder Ente, gebratener Reis mit Krabben, ein Omelett mit Muscheln oder Pfannkuchen mit Ananasstückchen. Fleisch wird sparsam verwendet. Eher schon kommen Geflügel und Meeresfrüchte auf den Teller. Gemüse wird nur kurz gegart, bleibt dadurch knackig und behält seine Vitamine. Viele unterschiedliche Gewürze und Kräuter geben den Speisen den besonderen Pfiff, z.B. Koriander, Zitronengras und -blätter, Ingwer, Basilikum, Tamarinde, Minze, Curry und Garnelenpaste. Nicht zu vergessen: Knoblauch und Chili!
Nur die gehobenen Speiserestaurants halten sich an feste Zeiten für Lunch (etwa11.30 bis 14 Uhr) und Dinner (etwa 18 bis 22 Uhr). Viele Lokale aber tischen bis spät in die Nacht etwas auf, und Garküchen an den Straßen warten in den großen Städten und den Touristenorten sogar fast rund um die Uhr auf Gäste.
Thai-Gerichte kommen schon in mundgerechten Stücken auf den Teller oder können leicht mit Löffel und Gabel zerteilt werden. Gegessen wird mit dem Löffel in der rechten Hand. Die Gabel dient nur dazu, den Bissen auf den Löffel zu schieben. Lediglich Nudelgerichte und auch Suppen werden mit Essstäbchen gereicht, die von den Chinesen übernommen wurden. Ein typisches Thai-Menü für eine größere Runde besteht aus Speisen in bis zu fünf Geschmacksrichtungen: bitter, süß, sauer, salzig und scharf. Dazu gehört ein großer Topf mit Reis. Jeder bedient sich selbst, wobei es egal ist, in welcher Reihenfolge die Speisen verzehrt werden.
Thais verwenden Chili sehr großzügig. In Touristenlokalen werden die kleinen Scharfmacher jedoch sparsamer eingesetzt. Vorsichtshalber kann man bei der Bestellung ein mai peht (nicht scharf) angeben. Standardgerichte wie gebratener Reis, gebratene Nudeln oder Nudelsuppen werden vom Gast selbst gewürzt. Auf jedem Tisch stehen dazu kleine Gefäße mit getrockneten und zermahlenen Chilischoten, Zucker (für die Nudelsuppe) und einer süßsauren Essigbrühe, in der frische Chilistückchen schwimmen. Anstelle von Salz gibt es nam pla, eine hellbraune Flüssigkeit aus fermentierten Fischen. Versetzt mit gehacktem Chili wird aus der Fischsoße pik nam pla - Vorsicht beim Dosieren!
Thailand ist ein Paradies für feines Obst. Für Thais ist die Durian oder Stinkfrucht die Königin der Früchte. Das weißgelbe Fruchtfleisch hinter der Stachelschale ist fast cremig weich - man wird entweder süchtig danach oder hat nach dem ersten Bissen für immer genug davon. Die Mango (mamuang) hingegen entzweit die Obstliebhaber nicht. Besonders gut schmeckt sie mit konzentrierter Kokosmilch und mit Klebreis. Thais schätzen aber auch grüne Mangostreifen, die sie in ein Zucker-Chili-Gemisch stippen. Hinter der weinroten Schale der delikaten Mangostan (mangkut) verbirgt sich weißes, saftiges Fruchtfleisch, das süßlich und zugleich etwas säuerlich schmeckt. Auch die haarige Rambutan (ngo), die feinen Litschis (lintschi) oder die wie Glöckchen aussehenden roten Javaäpfel (dschompu) sollte man probieren.
Das beliebteste einheimische Bier ist Chang, eines der billigeren Gebräue. Ebenfalls im Land gebraut werden Marken wie Kloster, Tiger und Singha. Thailands inoffizielles Nationalgetränk ist aber der preiswerte Mekhong. Er wird aus Reis destilliert und als „Whisky“ bezeichnet, ist aber eher ein Rum. Die Einheimischen nehmen ihn als Longdrink mit Mineralwasser (Touristen bevorzugen Cola) und einem kräftigen Spritzer Limonensaft auf Eis.

Am besten ist es, wenn man sich ins Getümmel stürzt und der Zunge einen Vorgeschmack des Himmels gibt.
ไม่พบคำ sawadee Khap / ไม่พบคำ sawadee Kha
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( สะ-หฺนุก ) sanuk = viel Freude

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